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Narrenzunft Schemmerhofen e.V. Schemmerhofen

Ansprechpartner:
Bertram von Wächter
Schulstr. 14
88433 Schemmerhofen

Narrenruf: Sche- Ho
weitere Infos: www.narrenzunft-schemmerhofen.de

Maskengruppen

Maskengruppen

Muehlbachweible

Hokama

Laiabudel

Narrenzunft Schemmerhofen e.V.

Die Geschichte
Eingebettet in die voralpine oberschwäbische Landschaft liegt etwa neuen Kilometer nördlich der Großen Kreisstadt Biberach an der Riss die Gemeinde Schemmerhofen. Im Nordwesten bildet die Markungsgrenze zugleich die Kreisgrenze zum Alb-Donau-Kreis. Die Gemeinde Schemmerhofen ist mit rund 7500 Einwohnern die größte Landgemeinde im Kreis Biberach.

In früherer Zeit wurde in Schemmerhofen hauptsächlich die Hausfasnet in den Wirtschaften des Ortes gepflegt. Im Jahre 1979 nahm zum ersten Mal eine kleine als Affen verkleidete Gruppe an Umzügen in der näheren Umgebung teil. Diese Gruppe vergrößerte sich schnell und wurde 1980 als "Narrenzunft Schemmerhofer Affen" ins Vereinsregister eingetragen. Aber schon bald orientierte sich die Narrenzunft in Richtung Alemannischer Fasnacht und suchten Hilfe beim damaligen Brauchtumsmeister des Alemannischen Narrenrings, Herbert Mayer. Dieser entwarf die Maskengruppen und Häser für die Narrenzunft. 1982 entstanden beide Maskengruppen „Mühlbachweible“ und „Hokama“,1983 das althistorische Zunftratshäs, 1985 die Maskengruppe „Laiabudel“, 1988 die historische Uniform für den Fanfarenzug der Narrenzunft und 1989 das althistorische Häs der Zunfträtinnen, passend zum Zunftratshäs. Mit der Orientierung zur alemannischen Fasnet verschwanden die Affenkostüme wieder.
Die Zunft wurde umbenannt in die „Narrenzunft Schemmerhofen e.V.“. Sie ist seit 1985 Vollmitglied des Alemannischen Narrenringes.
Die Masken sind mit der Geschichte und der Sagenwelt des Ortes verbunden.

Die Schemmerhofener Dorffasnacht beginnt am Glombigen Donnerstag. Auf dem Programm steht der Besuch beider Kindergärten, die Schülerbefreiung mit anschließendem gemeinsamen Umzug zum Rathaus, das Narrenbaumstellen und die Bürgermeisterabsetzung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen bei der Feuerwehr geht es weiter mit dem bunten Treiben im Ort. Die Narrensteuern werden von den einzelnen Unternehmen erhoben und vom Zunftrat entgegengenommen.

Am Abend geht es weiter mit dem Hemedglonkerball, dieser bildet einen Höhepunkt und Abschluss des Tages.
Weiter geht es mit der Schemmerhofer Fasnacht am Fasnachtsmontag. Nachmittags findet die Kinderfasnacht statt und lädt die kleinen Narren und Mäschgerle zum Tanzen und Spielen ein. Am Abend findet der Zunftball statt. Das Programm dieses Balles wird ausschließlich von Mitgliedern der Narrenzunft gestaltet.

Ebenfalls zur Dorffasnacht zählt der Narrensprung den die Narrenzunft alle zwei Jahre durchführt. Höhepunkte waren hierbei das 10-jährige, 20-jährige und jetzt das 30-jährige Jubiläum der Narrenzunft, das in Verbindung mit einem Freundschaftstreffen des Alemannischen Narrenrings gefeiert wurde.

Die Gruppen


Mühlbachweible
Das Mühlbachweible ist ein, auf unsere Gemeinde und Landschaft bezogener, Weißnarr. Es ist ein guter Geist, der die gehorsamen Kinder beschützt. Wie der Name bereits aussagt, lebte es am Mühlbach an den 3 Mühlen. Sie ist eine freundlich, lächelnde Narrenfigur, die uns von allem Bösen behütet.

Hoka-ma
Der Hoka-ma ist der Sage nach eine grausame, furchterregende Gestalt, die in der vorbeifließenden Riß unter einer Brücke lebte und Menschen mit einem langen Haken in die Riß zog. Früher erzählte man diese Geschichte den Kindern, um sie von dieser gefährlich tiefen Stelle der Riß fernzuhalten. Er trägt eine grimmige, dunkle Maske und weist mit seinem grünen Hut und den Haaren aus Schilfgras auf sein Leben im Wasser hin.


Laiabudel
Der Laiabudel soll, laut Erzählungen, im Gebiet des Lehenkreuzes, also auf der Anhöhe zwischen Schemmerhofen und Altheim, sein Unwesen getrieben haben. Man sagt, er habe bei Nacht und Nebel die sogenannten Spätheimkehrer, also Wanderer, junge Männer und Frauen, die vom Wirtshausbesuch aus der Nachbargemeinde zu später Stunde heimkehrten, angelockt und überfallen.
Der Laiabudel hat dazu seine Verwandlungskünste eingesetzt. Er näherte sich seinen Opfern in Menschengestalt und verwandelte sich dann, wenn er nahe genug bei ihnen war, in einen Hund. Er fiel die überraschten Spätheimkehrer an und verletzte sie, so erzählt man, meist recht schwer.
Diese Verwandlungskünste sind der Grund für das streng geteilte Häs. Auf der rechten Seite zeigt das Häs eine menschliche Gestalt mit Stoffjacke und -hose, auf der linken Seite den bösen Laiabudel mit dunklem Fell.
Auch die Maske hat diese strenge Zweiteilung


Garden
Aus der Zunft selbst heraus entstanden die drei Tanzgruppen der Narrenzunft.
Gründungszeitpunkt: November 1981 Gründung der Große Garde
Die Kindergarde, in der der Narrensamen ab fünf Jahren auftritt.
Die Schülergarde ab etwa zehn Jahren und die Große Tanzgarde in der die Mädchen dann anschließend, ab dem Alter von etwa 16 Jahren einen festen Bestandteil der Schemmerhofer Saalfasnacht bilden.

Fanfarenzug
Der Fanfarenzug wurde als eine Gruppe der Narrenzunft Schemmerhofen e.V. 1986 gegründet und gehört somit auch zur Narrenzunft. 1988 wurde vom damaligen Brauchtumsmeister des Alemannischen Narrenring die historische Uniform entworfen.
Das 10-jährige Bestehen des Fanfarenzuges wurde 1996 in Verbindung mit einem Narrensprung in Schemmerhofen gefeiert.
Das 20 jährige Bestehen des Fanfarenzuges wurde 17. Juni 2006 mit einem Sternmarsch verschiedener Fanfarenzüge durch Schemmerhofen gefeiert. Anschließend wurde dann in der Mühlbachhalle gemeinsam mit allen Fanfarenzügen ein Programm gestaltet. Der Höhepunkt war dann die anschließende Jubiläumstour nach Prag.

Zunftrat
19 83 Anschaffung Althistorischen Zunftratshäs
Der Zunftrat besteht aus 11 Ressort- bzw. Gruppenleitern und 4 Vorstandsmitgliedern.