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Narrenzunft Bobohle 1984 e.V. Rot

Ansprechpartner:
Andreas Högerle
Amselweg 9
88430 Rot a.d.Rot

Narrenruf: Bobohle kei's Hai ra - - it z'viel und it z'wenig
weitere Infos: www.nz-bobohle.de

Gründung

Die Narrenzunft Bobohle e.V. wurde am 24. März von 15 Personen gegründet. Schon im zweiten Jahr hatte sich die Mitliederzahl verdoppelt und stieg seitdem jedes Jahr weiter an. Inzwischen zählt die Narrenzunft ca. 120 Mitglieder. Vier Jahre nach der Gründung, im Jahre 1988 wurde die zweite Maskengruppe, die Fronweible, kreiert und in den Verein eingebunden. Auch diese Maske erfreut sich großer Beliebtheit und hat an Anzahl mit den Bobohle fast gleichgezogen.

Die innerörtlichen Aktivitäten der Zunft beschränkten sich in den Anfangsjahren auf die Narrentaufe und den jährlichen Klostersturm. 1987 wurde zum ersten Mal die Narrenzeitung, das "Bobohle-Gschwätz", herausgebracht, die seither alljährlich zur Fasnet die Ereignisse des Dorfes aufs Korn nimmt. Unser erster eigener Narrensprung war 1995, der seitdem im Wechsel mit dem Klostersturm alle zwei Jahre stattfindet. Seit 1999 wird ein Narrenbaum gestellt. Dieser wird am Tag des Klostersturms oder am Vorabend des Narrensprungs gestellt.

Maskengruppen

MASKENGRUPPE BOBOHLE:

Der Bobohle trägt, der Sage entsprechend, natürlich eine Mönchskutte. Zum Häs gehören entweder eine dem Narrenruf entsprechende Heugabel oder die Gießkanne, in die der Geist verbannt wurde. Die weit herausgestreckte Zunge steht für den eher schalkhaften Charakter des Bobohle, denn er war ja eigentlich kein böser Geist. Das Vorbild für diese Maske ist ein Teil einer Stuckdecke im Kloster.

MASKENGRUPPE FRONWEIBLE:

Das Fronweible ist das Ebenbild eines alten verhärmten Weibes mit verkniffenem Mund, dem man ansieht, dass es nicht gerne hergibt, was es das Jahr über erarbeitet hat. Der Ursprung dieser Maske liegt im "Zehnten", den die Frauen des Dorfes in ihren Buckel- oder Handkörben abliefern mussten. Denn für die Überlassung des Lehens vom Kloster hatten die Bauern und ihre Familien ausser dem Heugeld noch Getreide, Eier und auch eine Fasnetshenne abzuliefern. Und als sparsame Bauern taten sie das natürlich nicht unbedingt gerne. Vorallem die Frauen, die die Vorratskammern unter sich hatten, hüteten ihre Besitztümer.

OBERBOBOHLE SEIT 1992:

Der Oberbobohle trägt ein feudales Häs in den verschiedenen Farben und eine überdimensionale Holzmaske, die ein höhnisches, alle Zähne zeigendes Grinsen zeigt. Häs und übergroße Maske symbolisieren die geistliche und weltliche Machtfülle, die ein Kloster-Vorsteher damals hatte. Diese Einzelmaske wurde einer Stuckverzierung im ehemaligen Kloster nachempfunden. Einsatz findet das Häs beim Klostersturm, Bruchtumstanz und eigenem Narrensprung.

 

Narrenzunft Bobohle e.V. 1984

Narrenzunft Bobohle e.V. 1984 .