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Narrenzunft Ringschnait e.V. Ringschnait

Ansprechpartner:
Gerhard Ehmele
Bronnerstraße 16
88400 Ringschnait

Narrenruf: Ja verreck, - d`r Rälle kommt om`s Eck
weitere Infos: www.nz-ringschnait.de

Geschichte der Narrenzunft

Geschichte der Narrenzunft

Die Narrenzunft Ringschnait wurde 1998 gegründet und in das Vereinsregister der Stadt Biberach an der Riss eingetragen. Nach zwei Jahren als Gastzunft ist die Narrenzunft Ringschnait nun seit Herbst 2006 Mitglied im Alemannischen Narrenring (ANR). Nach einem Bericht von Pater Gaisenhof vom Kloster Ochsenhausen zogen im 16. Jahrhundert große Wolfsrudel in Ringschnait und Umgebung umher. Ihr Gebiet erstreckte sich von der Entwässerungsrinne des Neu- und Spitzweihers, auch Wolfsgraben genannt, bis zur Gemarkung des östlichen Dürnachtals,nden Wolfenäckern. Das Waldareal der Wolfenäcker und des Wolfsgraben erstreckte sich nördlich teilweise fast bis Mittelbuch und südlich bis Wennedach. Von dieser Zeit zeugen noch viele Haus- und Flurnamen; so erhielt der zwischen Mittelbuch und Ringschnait gelegene Sankt Isideriushof vom Kloster Ochsenhausen den Hausnamen Wolfenhof, den er heute noch besitzt. Nach dem Ende des 30-jährigen Krieges begann man mit der Jagd auf die Wölfe, die erheblichen Schaden verursachten. Diese Jagt forderte ihren Tribut auf Seiten der Wölfe wie auch auf Seiten der Jäger. Vertrieben werden konnten die Wölfe erst durch die Einführung des Giftes Strichnin und der wesentlichen Verbesserung der Schußwaffen. Durch diese Maßnahmen konnte der Wolf in und um Ringschnait gejagt und ausgerotten werden. Die Hauptjagtzeit war zwischen dem Feiertag "Heilige drei Könige" und Aschermittwoch.Das Häs der Narrenzunft Ringschnait erinnert an diese beiden großen Rivalen. Die Maske ist zweigeteilt, eine hälfte steht für den Jäger, also für den Mensch, die andere Seite für den Wolf. Als Symbol für den Wolf ist die Hose des Narrenhäs aus grauem Fell, das Oberteil ist aus Stoff mit Fellen, die die Jäger jener Zeit trugen.

Die Neue Maske der NZ Ringschnait : Kräuterweible. Die Maske wurde am ANR-Herbstkonvent Okt. 07 verabschiedet und läuft in der Fasnetssaison 2008 bei den Umzügen mit.

S´ Kräuterweible vom Felsaroi war ein altes Weible mit verschmitzen Gesichtsausdruck, das meistens auf dem Fuchsweg zum Felsaroi gelaufen ist. Manchmal je nach Jahreszeit, lief es auch am Bach entlang, danach über eine große Wiese bis zum Felsaroi, der sich ganz hinten an einer Lichtung im Wald befand, fast bei Stockland unten. Des Kräuterweible hatte einen Korb, sowie ein kleines Ledertäschchen, das an der Schürze befestigt war dabei. Beides diente dazu, gesammelte Objekte wie Pilze, Kräuter, Beeren, Tannenzapfen, Reisig, oder sonstiges was für den Hausgebrauch nützlich war zu verstauen. Auch hier war die Jahreszeit maßgebend was gesucht wurde.Heute noch erinnern die Flurnamen an damals, denn Sie sind immer noch in Gebrauch. Aber um Ortsfremden leichter ein Bild zu verschaffen, befindet sich der Fuchsweganfang am heutigen Ringschnaiter Schützenhausplatz auf der linken Seite und verläuft parallel im Wald zu der oberhalb liegenden Teerstraße. Der Fuchsweg läuft bis hinten zur alten Kiesgrube, dort gabeltsich der Weg Richtung Stockland links und rechts Richtung Reinstetten. Wenn man den Weg Richtung Stockland nimmt, gehtes gleich nach den Wald rechts über die große Wiese den Bach entlang bis ganz nach hinten, an der Waldlichtung beginnt der Felsaroi. Man kann auch den anderen Weg nehmen, der am neuen Sportplatz vorbei, am Bach entlang, an der Kläranlage weiter, bis zur Brücke an der Weggabelung geht. An dieser Stelle geradeaus weiter über die große Wiese, bis wieder zur Waldlichtung, dann ist man auch am Felsaroi. Um die Zeit so gegen Ende des 19. Jahrhundert war der Weg auf beiden Seiten schwer begehbar, denn er führte zum Teil über steinige bzw. felsige Wege, oder auch durch dichtes Unterholz des Waldes. Dabei wurde beim Narrenhäs mit der zerrissenen Schürze, sowie an den verschliessenen Ärmel der Jacke gedacht.