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Narrengilde Schussentäler e.V. Reute Reute

Ansprechpartner:
Sonja Münsch
Postfach 1341
88339 Bad Waldsee

Narrenruf: Wa muinetr - ha wellaweag
weitere Infos: www.narrengilde-reute.de

Allgemeines

Die 1963 gegründete "Narrengilde Schussentäler e.V. Reute" ist seit 1974 Mitglied im Alemannischen Narrenring (ANR) und zählt heute ca. 400 Mitglieder.

Die Maskenträger verteilen sich auf die drei Gruppen Schussentäler, Riedrälle und Goißa.

Die verwegene Miene, schwarzes langes Haar, grüne Hose, rote Jacke, Wedel, schwarze Handschuhe und Schuhe kennzeichnen den Räubergesellen Schussentäler. Er wurde in Anlehnung an den Schwarzen Vere geschaffen, der u.a. in Reutes Tobelwirtschaft Stammgast war und im Schussental sein Unwesen trieb.

Mit der Schwaaz Ageth als jüngstes Mitglied der Reutener Maskengruppen bekam der Schussentäler 2001 eine weibliche Begleiterin zur Seite. Sie orientiert sich mit ihrem Erscheinungsbild sehr eng an ihrem historischen Vorbild aus der Räuber- und Franzosenzeit. Wie im richtigen Leben tritt sie als junge und alte Frau

in Erscheinung: die junge ist gekennzeichnet durch ihr verschmitztes, ja sogar verführerisch wirkendes Gesicht; sie stellt mit ihrem schwarzen Zopf, der ihr übrigens auch den Namen gab, eine hübsche Diebin dar und bringt so manchen Schussentäler um den Verstand! Die alte hingegen blickt bereits auf ein bewegtes Leben zurück! Das schwarze Haar ist längst grau geworden, nur ihr Name erinnert an die frühere Farbe. Für die Räuber ist sie jedoch der gute Geist der Räubertruppe!

Die Riedrälle mit ihren zwielichtigen Masken sind Spukgestalten aus dem Moor. Mit ihrem Stecken aus Birkenholz vollführen sie tollkühne Sprünge und bereichern damit so manchen Umzug.

Da der Bahnhof Durlesbach zu Reute gehört, weiß man hier sehr genau über die Schwäbische Eisenbahn Bescheid: der Goißbock sorgte vor seinem bekannten Ende für reichlich Nachwuchs, woraus die Reutener Goiß entstand!