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Narrenzunft d'Dammglonker e.V. 1955 Langenargen

Ansprechpartner:
Lothar Berger
Eisenbahnstr. 57
88085 Langenargen

Narrenruf: Sowieso - Allweilno
weitere Infos: www.dammglonker.de

Allgemeines

Allgemeines Narrenzunft “d’Dammglonker“ e.V. 1955
 

Schon 1938 fand der Neckname der früheren Salzknechte am Langenargener Hafen, man titulierte sie als „Dammglonker“, Eingang in das örtliche Fastnachtsbrauchtum. Der Gesangverein „Frohsinn“, damals Hauptorganisator der Ortsfasnet, lud alle „Dammglonker“ zu seinem Kehraus ins Hotel „Schiff“ ein. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verstärkte sich zunehmend der Wunsch, auch in Langenargen eine Narrenzunft ins Leben zu rufen. Am 11.11.1955 war es dann soweit: Der Gründungsakt des „Vereins für Volks- und Brauchtum“ wurde im Gasthaus zum „Bahnhof“ vorgenommen und in Erinnerung an den alten Necknamen der Salzknechte nannte er sich „Narrenzunft d’Dammglonker“. Als „Taufgötte“ fungierte der Narrenverein „Seegockel“ aus Friedrichshafen. Unter dem ersten Zunftmeister Julius Birkhofer erfuhr die Zunft einen ungeahnten Aufschwung. Neben der Bewahrung des althergebrachten Brauchtums hatte man auch neue Veranstaltungen eingeführt, die sich alsbald großer Beliebtheit erfreuten: Das Narrenbaumsetzen und den Rathaussturm. 1957 komponierte Eugen Lachenmaier den „Dammglonker-Narrenmarsch“, der gemeinsam mit dem Narrenruf „Sowieso-Allweilno“ die Zunft im ganzen Oberland bekannt machte. Zur Gründungsgruppe der „Dammglonker“ kamen nun auch noch verschiedene Maskengruppen hinzu, eine ausgesprochen farbenfrohe Narrenzunft war entstanden. Anfänglich hatten sich die „Dammglonker“ der „Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte“ (VSAN) angenähert. Deren Präsident Hans Ströhle aus Markdorf regte 1964 die Aufnahme Langenargens in die VSAN an. Nachdem Wilhelm Kutter, Brauchtumsbeauftragter der VSAN, die Abänderung mehrerer Masken und Häser für notwendig erachtet hatte, nahm man von einem Beitritt  jedoch Abstand, es wäre schlicht zu teuer gewesen. Langenargen blieb viele Jahre eine freie Zunft, bis sie sich schließlich dem „Alemannischen Narrenring“ (ANR) anschloss. Weiterhin bestehen aber enge freundschaftliche Beziehungen mit den regionalen Zünften der VSAN.