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Katzenzunft Kippenhausen e.V. Kippenhausen

Ansprechpartner:
Pascal Bocheneck
Seelbachstraße 5
88090 Immenstaad

Narrenruf: Miau - Mir au
weitere Infos:

Kurzüberblick Katzenzunft Kippenhausen

Eine alte Narrenfahne aus dem Jahr 1925 und die nahende Eingemeindung veranlassten einige Kippenhausener Bürger im Herbst 1971 den


Narrenverein „Katzenzunft“ Kippenhausen e. V.

zu gründen. Wichtigste Aspekte für die Vereinsgründung waren die Erhaltung einer eigenen dörflichen Identität und der Wunsch zum „Fasnet umtreiben“ nach alemannischer Tradition.
 
Zu den Katzen mit ihren Fellkostümen und Holzmasken gesellte sich 1982 eine weitere Maskengruppe, die Hohberger Rebhexe, die ihre Namensgebung dem Hausberg von Kippenhausen, dem „Hohberg“, verdankt. Sie ist unseres Wissens nach die einzige Hexengruppe mit Karpatschern.
 
Da unter einer Maske das Atmen nicht einfach ist, wurde dem ANR im November 1999 eine Gruppe ohne Maske vorgestellt. Die Hohstubenwieber stellen Frauen um die Jahrhundertwende dar, die Sonntagnachmittags ein Kaffeekränzchen veranstalten. Vorzugsweise findet dieses Kaffeekränzchen auch unter dem Jahr bei wechselnden, völlig unwissenden Personen statt, die mit allerlei mitgebrachten Leckereien überfallen werden und einfach nur die Räumlichkeit und gute Laune für die sogenannte Hohstubede zur Verfügung stellen müssen.
 
Zur Abrundung des Vereinsgeschehens und weil die 5. Jahreszeit, unsere „Fasnet“, ohne Musik langweilig wäre, wurde im Jahr 1984 die Schalmeiengruppe gegründet. Diese hat sich jedoch Ende 2011 entschlossen eigenständig zu werden und gründete zum 31.01.2012 einen eigenen Verein.                              

So zählt die aktive Narrenschar zur Zeit rund 90 aktive Mitglieder, zum Großteil Kippenhauser Bürger.


Im Alemannischen Narrenring (ANR) ist der Verein seit 1985 integriert, wobei die Katzenzunft als Paten für die Aufnahme die angrenzenden Narrenvereine Hennenschlitter aus Immenstaad und Eulen aus Hagnau gewinnen konnte.

Hohstubenwieber

Hohstubenwieber
In der guten alten Zeit als es noch keine Fernseher, Computer und Handys gab und die Leute auch mit den Hühnern zu Bett gehen sollten – was auch nicht immer das Gelbe vom Ei war, besonders wenn der Ehemann einen halben Festmeter Wald umschnarchte – haben sich im Winter die Frauen zu einer „Hohstubete“ getroffen.

Sie saßen gemütlich beim warmen Ofen in der „hohen“ (=guten) Stube und ließen es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Natürlich wurde das ganze Dorfgeschehen durchgehechelt. Neuigkeiten gab’s auch damals genug – wie zum Beispiel:

Wer ist wieder schwanger oder welche hat die schönsten Kinder, wen konnte man verkuppeln oder wer mach den besten Kartoffelsalat oder Apfelkuchen.

Männer, die konnte man bei einer Hohstubete nicht gebrauchen und diese verzogen sich dann meistens in die Wirtschaft zum Kartenspielen oder sie hatten daheim die Kinder zu hüten (was ihnen auch nicht schadete).

Natürlich zog man auch das „beschte Häs“ an und den schönsten Hut, denn man wollte ja zeigen was man hat und wer man ist.

Diese alte Tradition haben wir als Fasnets-Gruppe wieder aufleben lassen um an die „gute alte Zeit“ zu erinnern. Wir haben einen Riesenspaß bei den Umzügen und natürlich überfallen wir in der Fasnetzeit ehrbare Bürger, um bei denen eine „Hohstubete“ abzuhalten.

Momentan sind wir 8 „allefenzige“ Frauen älteren Semesters plus einem Mann, der der Hahn im Korb ist, aber als Dame mitläuft und für manche Überraschung sorgt.

Gerne würden wir unseren Stamm aufstocken und Frauen und Männer, die noch knackig sind und „Läbe im Fiedle hond“ sind bei uns willkommen.

Denn zünftig mit 50 isch immer noch besser wie ranzig mit 20.