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Narrenverein Frickinger Dreckspringer e.V. Frickingen

Ansprechpartner:
Christian Allweier
Altheimer Strasse 3
88699 Frickingen

Narrenruf: Frickinger - - Dreck - Springer
weitere Infos: www.frickingerdreckspringer.de

Die Frickinger Dreckspringer

Die Narrengesellschaft Frickingen wurde erstmals im Vergnügungsblatt der Großherzoglichen Bezirksämter Überlingen und Pfullendorf im Jahr 1863 erwähnt. Eine noch in der Zunftstube befindliche Fahne zeugt von früheren Fasnachtsaktivitäten. Ein Narrenrat/Elferrat leitete auf ungezwungene Art und Weise die Fasnacht nach dem zweiten Weltkrieg. In verschiedenen Gasthäusern fanden Hausbälle statt, wobei die eigentliche Dorffasnacht, wie auch heute noch in nahezu unveränderter Form, am Schmotzige Dunschtig mit dem Setzen des Narrenbaumes ihren Höhepunkt erreichte.

Die Figur des Dreckspringers hat folgenden Hintergrund:
Die Einwohner von Frickingen hatten als Untertanen des Fürsten zu Heiligenberg jährlich ihren Zehnten abzuliefern. Der Weg in das geographisch wesentlich höher liegende Heiligenberg führte über damals noch unbefestigte Wege und entsprechend viele Dreckpfützen. Hierhin begründet sich der Name des Dreckspringers. Im Häs des heutigen Dreckspringers spiegelt sich das Aussehen und das Auftreten des gewöhnlichen Frickingers von damals. Eine einfache, hintergründig lächelnde Holzmaske, der bemalte Bauernkittel, eine halblange Hose aus groben Stoff, ein Schellengurt und Fuchsschwanz gehörten zum Erscheinungsbild. Der Stock unterstützt den Dreckspringer beim Sprung über die zahlreichen Pfützen.
1973 entstand die erste aktive Dreckspringergruppe. Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte 1987 durch das Amtsgericht Überlingen. Das Zunfthäs in jetziger Form wurde 1990 eingeführt.