Inhalt von ANR-Organisation:
Präsidium
Mitglieder
Jugend
Brauchtumsausschuß
Medienausschuß
Ordenskapitel
Narrenbüttel	
Inhalt von Wissenswertes:
Narrenbuch
GEMA
Links	
Inhalt von Presse-Echo:
Zeitungsartikel
Pressemappe
aktuelle Anzeige: ALLGEMEINES -> MITGLIEDER -> VEREINSDETAILS

Narrenzunft Dillingen e.V. Dillingen

Ansprechpartner:
Alina Behrens
Adalbert-Stifter-str. 47c
89415 Lauingen a.d.Donau

Narrenruf: Biberweg - - Hennadreck
weitere Infos:

Geschichte der Dillinger Biberstehler

Im Jahr 1988 am 11.11. beim rathaussturm wurde unter der neuen Führung von Reinhard Doberschütz als 1. Vorsitzenden sowie Franz Gerner als 2. Vorsitzenden die Maskengruppe Biberstehler durch Jenny Doberschütz, Hedwig Kabrhel und Peter Kerschl vorgestellt

Ihren ersten Auftritt hatte die elfköpfige Gruppe dann beim Prinzenball am 7. Januar 1989.

In Zusammenarbeit mit dem Direktor des städtischen Museums Dr. Poppa wurden im Archiv die originalen

Biberstehler-Vertreter Peter Kerschl orientierte sich von Anfang an, an die Zünfte aus dem "schwäbisch - alemannischen Raum" und knüpfte mit der Unterstützung des Zunftmeisters der Narrenzunft Lauingen Rudi Zobel die ersten Kontakte zu diesen, auch baute er die Maskengruppe ständig weiter aus. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Stadt Dillingen waren die Hästräger ein Jahr später bereits mit 12 Holzmasken ausgestattet, geschnitzt von Herrn Kohler aus Eberhardzell. Auf dem Biberstehler-Ball 1992 wurde die Figur der Biber (Truthahn) als Fleckles-Häs und Maske sowie der Narrenruf "Biber Weg - Hennadreck" der Öffentlichkeit vorgestellt.

1993 wurde der 1. Narrensprung in der Stadt Dillingen durchgeführt. Seither wird dieser im Rhytmus von zwei Jahren wiederholt.

Am 10. Oktober 1993 führte die "Narrenzunft Biberstehler" mit der Finken-Mannschaft, angeführt von Stadtpfarrer Gottfried Fellner, erstmals eine Sühne-Wallfahrt zum Kloster Maria Medingen durch. Den wohl nicht zu schildernden herzlichen Empfang durch die Nonnen sowie der äußerst eindrucksvolle gestaltete Gottesdienst durch Stadtpfarrer Gottfried Fellner wird allen "Wallfahrern" in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Diese Wallfahrt wurde 1998 nun bereits zum 4. mal im Wechsel zum Narrensprung alle zwei Jahre durchgeführt.

Ein besonderer Tag war der 16.Juli 1994 für die Biberstehler und die Finken. Verbunden mit einem Tag der offenen Tür wurde die kirchliche Weihe des als Vereisunterkunft dienenden historischen Mitteltorturms in Dillingen von den Stadtpfarrern Gottfried Fellner und Ottfried Sperl in Anwesenheit des damaligen Oberbürgermeisters Hans-Jürgen Weigl und vielen Ehrengästen vorgenommen.

Die Aufnahme der "Narrenzunft Biberstehler" als Gastzunft unter der Patenschaft der "Lauinger Hexen" in den Alemannischen Narrenring (ANR) erfolgte im Oktober 1995, nachdem die Ausrichtung des 2. Narrensprungs in Dillingen im Januar bereits wiederum erfolgreich abgelaufen war.

Mit dem 4. Narrensprung, und im Oktober die Aufnahme als Vollmitglied im Alemannischen Narrenring, sowie die Veranstaltung im damaligen Donau-Tanz-Centrum am 13.11.1999 wo die 11. Jahre Narrenzunft bei einem Rückblick gefeiert werden konnte ging das Jahr 1999 erfolgreich zu Ende.

 

 

Ortssage

Im dreißigjährigen Krieg hatten die Nonnen des Klosters Maria Medingen in Dillingen Zuflucht gesucht. Als der Krieg zu Ende war und die Nonnen in ihr Kloster zurückkehrten, nahmen Sie auch ihre Figur des Jesuskindes mit. Da sich die Dillinger so sehr an dieses Kind gewöhnt hatten, veranstalteten Sie des öfteren Wallfahrten um das Kind im Kloster zu besuchen. Bei diesen Bittgängen stellten sie fest, dass die Nonnen prächtige Biber (Truthahn) züchteten. So mancher Wallfahrer konnte bei dem Anblick dieser herrlichen Tiere nicht widerstehen und ließ einen dieser herrlichen Braten verschwinden. Die Nonnen, die mit der Zeit das Verschwinden ihrer Tiere bemerkten, suchten nach einer
 Lösung für das Problem. So wurde immer dann, wenn mit Wallfahrern aus Dillingen zu rechnen war, eine Wache aufgestellt die beim Erscheinen der Donaustädter ausrufen musste: "Sperrt die Biber ein, die Biberstehler kommen!" Auf diese Weise erhielten die Dillinger den Spitznamen       "BIBERSTEHLER".
 

 

Masken

Masken