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Narrenzunft Sumpfgeister e.V. Daisendorf

Ansprechpartner:
Marion Kaja
Baitenhauserstraße 2
88718 Daisendorf

Narrenruf: Narri- - Narro
weitere Infos: www.sumpfgeister.de

Allgemeines

Allgemeines

Die Wurzeln der heutigen Fasnet in Daisendorf liegen in der Dorffasnet, die mindestens seit dem ersten Weltkrieg gefeiert wurde. Doch muss man sich hier auf die Aussage der älteren Daisendorfer berufen, denn alle Aufzeichnungen über diese Dorffasnet und früheren närrischen Begebenheiten sind bei einem Brand vernichtet worden. Diese ursprüngliche Fasnet sei allerdings auf den schmotzigen Dunnschtig beschränkt gewesen, so heißt es.

Doch nach dem zweiten Weltkrieg lebte die Tradition wieder auf. 1950 wurde vor dem Gasthaus Waldhorn der erste Narrenbaum gesetzt. Initiatoren dieser Aktion waren  die ersten Narreneltern Bernhard Waldvogel und Maria Thum. Weitere Fasnetsbegeisterte schlossen sich rasch an und bald darauf wurde eine Narrengruppe Namens " Die Spatzen von der Vogelherd " gegründet.

Die Vogelherd ist ein kleiner "Berg" bei Daisendorf, der mit 572 Höhenmetern ein Stück über den Ort hinausragt. Dort waren überwiegend Kirschbäume gepflanzt, ein Paradies für alle Vögel der Umgebung und für die Kinder. 

Bereits bei der ersten Versammlung war das  " Du " unter den Mitgliedern selbstverständlich. Zuwiderhandlungen wurden mit 10 Pfennigen Strafgeld geahndet. Damit lebten die Bräuche auf. Der Schmotzige Dunnschtig mit Katzenmusik und Narrenbaumstellen, der Fasnet-Samschtig mit dem Wieber-Kaffe und der Fasnets-Dinschdig mit dem Kinderball wurden rasch zur Tradition.

Die Sumpfgeister

Die Sumpfgeister
Am 30.11.1968 hatten dann Jungmitglieder eine Versammlung vorbereitet, bei dieser der Narrenverein Sumpfgeister e.V. aus der Taufe gehoben wurde. Bereits bei dieser Gründungsversammlung wurde die neue Maske des Sumpfgeistes vorgestellt und fand sofort Zustimmung und Hästräger. Dieser Sumpfgeist entstand aus der entsprechenden Landschaft um Daisendorf. Denn noch in den 50er Jahren war der Ort von zahlreichen Tümpeln und sumpfigen Wiesen eingeschlossen. Hier trafen sich in der Abendzeit die Frösche zum Konzert und in der Morgendämmerung stiegen wallende Nebelschwaden auf und ließen die Landschaft wie von Geisterhand verschwinden. Das gab den Anstoß zum Entwurf dieser Maske, der den Zuschauern das Gruseln beibringen soll. Das nebelhafte Gewand wird seit 1977 dann farbig bedruckt.

Die Frösche

Die Frösche
Zu den Sumpfgeistern kam bereits 2 Jahre nach der Gründung die Figur der weiblichen Mitglieder des Narrenvereins, der Frosch. Stellt der Sumpfgeist die gruselige Seite der Weiher dar, steht der Frosch für das fröhliche Konzert in den Abendstunden.

Der Weihergeist

Der Weihergeist
1976 entstand als Gegenstück zum Sumpfgeist dann das Weihermännle.
Es soll ursprünglich den grauen und gruseligen Sumpfgeist ablösen, 
doch ist das Weihermännle, nachdem der Sumpfgeist kurz darauf auch etwas farbiger gestalltet wurde, sein fröhlicher Gesell.

Die Zimmermannsgilde

Die Zimmermannsgilde
1975 stellte der Zunftmeister der Daisendorfer Holzwürmer die Zimmermannsgilde vor.
Sie konnte man auch als besondere Gruppe des Narrenvereins ansehen.
In ihrer typischen Zimmermannskluft, mit Werkzeug und Wanderstab nehmen die Zimmerleute am Umzug teil und richten dann den Narrenbaum auf dem Schulhof auf.