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Allgemeines

Seit 1964 gibt es in Äpfingen alljährlich einen Fasnetsumzug, der zuerst vor allem durch die Schüler, unter der Leitung von Oberlehrer Hans-Dieter Hermann, bestand. Um diese Umzugstradition weiter zu führen und zu vertiefen, entschieden sich engagierte Äpfinger 1975 die Narrenzunft Äpfinger Weckafresser e.V. zu gründen. Beim Umzug 1978 hatte unsere Symbolfigur der Weckafresser Äpfingen seine Premiere. Zum heutigen Tag besteht die Zunft aus 607 Mitgliedern, die sich in den Gruppen Weckafresser, Saubachhexen, kleine Garde, große Garde, Büttel und dem Zunftrat verteilen.

Der Zunftrat

Der Zunftrat Der Zunftrat besteht hauptsächlich aus Mitgliedern der Vorstandschaft und aus Maskenvertretern mit Ihren Stellvertretern, die in einer Generalversammlung von den Mitgliedern der Narrenzunft gewählt wurden. Das Zunftratshäs zeigt die früherige Ausgangstracht der Bauern mit ihrem typischen Dreispitz.

Unsere Symbolfigur "Der Weckafresser"

Unsere Symbolfigur Die Symbolfigur "Weckafresser" stammt aus der Zeit, in der die Bauern der Umgebung nach Biberach auf den Jahrmarkt gingen, um ihre Einkäufe zu tätigen. Nach den Strapazen des Marktlebens war es üblich, zum Einkehren zu gehen. So tat dies auch ein Äpfinger Bauersmann. Er trank Bier und aß die auf dem Tisch stehenden Knauzenwecken. Als es ans Zahlen ging, wurde ihm klar: Er hatte 2 Halbe Bier getrunken und dazu 14 Knauzen konsumiert. Er schämte sich dafür, und bezahlte deshalb 14 Halbe und 2 Knauzen, in der Hoffnung, niemand habe es bemerkt. Da aber der Wirtin und den anderen Gästen sehr wohl dieses Schauspiel aufgefallen war, haben sie den Wohnort des Bauern ermittelt. Seitdem sind die Äpfinger die Weckafresser. Aus diesem Grund zieren 2 Halbe Bier und 14 Knauzenwecken das Häs, wobei ein Knauzen noch im Mund der Holzmaske steckt. Das Gewand des hungrigen Bauern war die Vorlage zu unserem Zunftratshäs. Die Narrenzunft "Weckafresser" wurde 1975 gegründet.

Die Saubachhexe

Die Saubachhexe Die Äpfinger Hexe wurde nach dem Saubach benannt, der durch unser Ort fließt. Sie hat ihren Ursprung aus den früheren Spinn- und Hochstuben. Diese waren private Bauernstuben, wo man sich an langen Winterabenden traf. Hier entstanden die tollsten Geschichten. Es gab auch den Mann oder die Frau mit dem bösen Blick. Leuchteten diese Blicke in den Stall, so wurde das Vieh unruhig oder die Pferde krank. Sie ist ein verschmitzt lächelndes altes Kräuterweiblein, in schlichtem Häs mit Blumen und Kräutern bedruckter Schürze und Kopftuch. Nicht zuletzt wegen ihrer urigen Art ist sie immer für eine Überraschung gut. Die Figur der Saubachhexe gibt es seit 1979.

Der Büttel

Der Büttel Verdiente Unteroffiziere aus dem 70er Krieg wurden nach Kriegsende in den Dienst der einzelnen Gemeinden übernommen, wo Sie ihr meist spärliches Auskommen fristeten. Ihre Aufgabe bestand darin, dem Bürgermeister bei der Ausübung seines Amtes zu unterstützen, welches ihm aber meistens nur einfache Arbeiten oder Botengänge einbrachte. Zur Ausrüstung des Büttels gehören folgende Dinge: 1. Die Uniform, meisten mit irgendwelchen Orden behangen 2. Der Helm, eine Pickelhaube mit Wappen 3. Einen Säbel 4. Eine Schelle

Die Große Garde

Die Große Garde Die Große Garde wurde im Jahr 1980 gegründet. Initiator war damals unser jetziger Ehrenzunftmeister Hans Ströbele mit Unterstützung von Fanny Müller. Die Große Garde besteht aus 10 Mädels, die das Publikum durch ihr Können im Garde- wie auch im Jazz-Tanz begeistern.

Die Kleine Garde

Die Kleine Garde Die Kleine Garde wurde 1978 unter der Initiative von Gregor Danner gegründet. Ganze Generationen von Mädchen in Äpfingen schwangen bisher ihre kleinen Beine in der Kindergarde. Die Farben der Gardekleider, rot/weiß, spiegeln die Ortsfarben von Äpfingen wieder.